BLOSSE MÖGLICHKEIT EINER RECHTSVERLETZUNG BEGRÜNDET KEINE SCHADENSERSATZPFLICHT AUS DSGVO

Wenn lediglich die Möglichkeit besteht, dass Dritte in den Besitz personenbezogener Daten gelangt sein könnten, jedoch weder ein materieller noch immaterieller Schaden tatsächlich nachgewiesen werden kann, besteht keine Schadensersatzpflicht gemäß Art. 82 DSGVO – dies entschied das LG Bochum in seinem Beschluss vom 11. März 2019, Az.: 65 C 485/18. Sachverhalt Die Antragsgegnerin wurde 2018

Schadensersatzpflicht bei vorzeitigem Auktionsabbruch

Vorzeitiger Auktionsabbruch begründet Anspruch auf Schadensersatz OLG Hamm, Urt. v. 30.10.2014, Az.: 28 U 199/13 Ein anderweitiger Verkauf bei vorzeitigem Auktionsabbruch ohne berechtigten Grund begründet Schadensersatzpflicht gegenüber dem Höchstbietenden. Dies geht aus der Entscheidung des Oberlandesgerichts Hamm vom 30.10.2014 (Az.: 28 U 199/13) hervor. Sachverhalt Im zugrundeliegenden Fall bot der Beklagte einen gebrauchten Gabelstapler auf der

Webdesigner haftet für Urheberrechtsverletzung

Schadensersatzpflicht des Webdesigners bei Urheberrechtsverletzung LG Bochum, Urt. v. 16.08.2016, Az.: 9 S 17/16 Ein Homepageinhaber hat einen Schadensersatzanspruch gegen den Webdesigner, wenn dieser ein urheberrechtlich geschütztes Foto auf die Homepage einstellt. Dies geht aus der Entscheidung des Landesgerichts Bochum vom 16.08.2016 (Az.: 9 S 17/16) hervor. Sachverhalt Im zugrunde liegenden Fall beauftragte die Klägerin

Der Hackerangriff bei der deutschen Telekom

Nachdem hunderttausende Kunden der Telekom am 27.11.2016 über massive Störungen bei ihren Internet-Anschlüssen geklagt hatten, häuften sich die Indizien, die auf einen Hackerangriff hinweisen. Bundesweit waren wohl ca. 900.000 Router betroffen. Am Montagmorgen des 28.11.2016 sei eine neue Software ins Netz der Telekom eingespeist worden, die das Problem beheben sollte. Künftige Vermeidung solcher Probleme: Nun